Verantwortung sollte kein Verfallsdatum haben


Wenn Empathie und Verantwortungsbewusstsein fehlen, spielt es keine Rolle, ob ein Hund ein Rassehund oder ein ehemaliger Straßenhund ist – oder wie viel Geld für ihn bezahlt wurde.

Am Ende werden auch sie von ihren Besitzern abgeschoben oder herzlos entsorgt. Angeschafft, solange sie Freude bereiten, und abgegeben, sobald sie Zeit, Geduld, Pflege oder Einsatz erfordern.


Leider bestätigen sich unsere Befürchtungen immer häufiger: Die Zahl der ausgesetzten Rassehunde ist in den letzten Jahren gestiegen. Das zeigt, dass weder Abstammung noch Kaufpreis

 etwas über die Bereitschaft aussagen, dauerhaft Verantwortung zu übernehmen.


Besonders konfus erscheint dabei, dass Rumänien weiterhin mit einem massiven Problem von Straßenhunden kämpft, während die Zucht neuer Hunde nach wie vor erlaubt ist.


Vorher ungeliebt – heute unendlich geliebt

Dieses kleine Mädchen wurde ganz allein bei eisiger Kälte gefunden – nur wenige Meter von Wohnhäusern entfernt.


Jemand muss sie gesehen haben. Jemand muss ihr klägliches Jammern gehört haben. Doch niemand hat hingesehen. Niemand hat geholfen.


Als Violeta die Kleine fand, war sie gerade einmal etwa 1,5 Monate alt und hatte bereits mehr Leid erfahren, als ein so junges Seelchen jemals erleben sollte.


Durch die Unterernährung hatte sie kaum noch Fell. Ihr kleiner Körper war geschwächt, und eine weit fortgeschrittene Hauterkrankung setzte ihr zusätzlich schwer zu. Der ständige Juckreiz, die Schmerzen und die Kälte machten ihr das Leben zur Qual.


Während andere Welpen in diesem Alter Geborgenheit, Wärme und Fürsorge kennenlernen, kämpfte sie ums Überleben – allein, hungrig und von den Menschen verlassen, denen ihr Schicksal offenbar gleichgültig war.


Heute erinnert nur noch wenig an das Häufchen Elend, das Violeta damals gefunden hat. Doch ihre Geschichte zeigt einmal mehr, wie viel Leid Tiere ertragen müssen, bevor jemand hinsieht und handelt.