Sicherheit geht vor – die richtige Ausrüstung für Ihren Hund

Ein sicherer Start beginnt mit der richtigen Sicherung


Auch wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Hund bereits gut an der Leine läuft oder bisher noch keinen Fluchtversuch unternommen hat – manchmal genügt ein einziger unerwarteter Moment.


Ein lautes Geräusch, eine ungewohnte Situation oder ein plötzlich auftretender Reiz können ausreichen, damit ein Hund in Panik gerät und versucht zu fliehen.


Bitte unterschätzen Sie dieses Risiko nicht, wenn ein Hund neu in sein Zuhause einzieht. Immer wieder erreichen uns Meldungen über entlaufene Hunde – besonders in den ersten Stunden, Tagen oder Wochen nach ihrem Umzug.


Sicherheitsgeschirr, Zughalsband, Schleppleine & mehr


Betroffen sind nicht nur Hunde aus dem Auslandstierschutz, sondern ebenso Hunde aus deutschen Tierschutzorganisationen, aus schlechter Haltung, aus Animal-Hoarding-Fällen oder aus anderen belastenden Lebenssituationen.


Mit der richtigen Sicherung, etwas Geduld und einem verantwortungsvollen Umgang lassen sich viele dieser Situationen vermeiden.


Ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr, eine passende Sicherungsleine und umsichtiges Handeln können entscheidend dazu beitragen,  Ihrem Hund einen sicheren Start in sein neues Leben zu ermöglichen.


Ein Muss für jeden Tierschutzhund !

  • 1. Sicherheitsgeschirr

    Es handelt sich hierbei um ein ausbruchsicheres Hundegeschirr, welches durch einen zusätzlichen dritten Taillengurt das Herauswinden des Hundes aus seinem Geschirr verhindert. 

    Da der Taillengurt schmaler ist als der Brustkorb, kann der Hund sich diesen nicht abstreifen.

  • 2. Zugstopp-Halsband

    Das Zughalsband ist ein Halsband, dass sich bei Zug bis zu einem gewissen Grad verengt – den Hals des Hundes eng umfasst aber nicht würgt, aber würgen kann, je nach Einstellung. 


    Der Sicherheitsaspekt bei Zughalsbänder spielt insofern eine Rolle, als dass sich die Hunde aus dieser Art Halsband nur schwer selbst befreien können, wenn es richtig angepasst ist.

  • 3. Sicherungsleine

    Diese speziellen Gurte sind vor allem eines: praktisch! 


    Einen unsicheren/ängstlichen Hund kann man damit sehr gut zusätzlich am Körper absichern. Zusätzlich kann Sport mit dem Hund betrieben werden.

  • 4. Schleppleine

    Beschreiben Sie den Artikel oder beantworten Sie die Frage, sodass interessierte Besucher der Website weitere Informationen erhalten. Sie können diesen Text mit Aufzählungszeichen sowie kursiver oder fetter Schriftart hervorheben und Links hinzufügen.

Es gibt viele Gründe, warum eine Flexileine für Hunde nicht geeignet ist!


1. sind unsicher. Manchmal funktioniert der Stopper nicht. Etwa an einer Straße, wenn ein Auto kommt,   und der Hund auf die Straße springt.

2.
 verursachen Verletzungen. Ganz egal ob Schnur oder Band, schnell durchgezogen entstehen schlimmste Verbrennungen oder Schnitte.

3.
 verhindern ein Eingreifen. Muss man den Hund schnell von etwas wegnehmen greift man mit der Hand in das Band. Zieht der Hund dann nach vorne, wird man ihn kaum halten können. Man hat überhaupt keine Kontrolle.

4
. verhindern ein entspanntes Spazierengehen. Der Hund ist immer auf Zug, und je nachdem ob sich die Leine in einem Busch verheddert, kann das für den Hund unangenehm fesselnd sein. Führt man die Leine locker mit dem Stopper, und lässt dann die Taste los, schnalzt das Band ruckartig zurück. All das spürt der Hund am Körper - schlimmstenfalls am Hals.

5.
 können Hunde in die Flucht schlagen. Fällt einem der Kasten aus der Hand, saust er dem Hund hinterher; und der wird zumeist panisch davonrennen.

6
. führen zum Leine-ziehen. Der Hund lernt: wenn ich irgendwo hin möchte, muss ich ziehen. Eine Leinenführigkeit an normaler Leine ist damit stark erschwert.

7.
 sind nicht versichert. Manche Tierhalter-Haftpflichtversicherungen erkennen Rollleinen nicht als richtige Leinen an (richtigerweise, aufgrund der hohen Schadensgefahr). Sollte der Hund also im Dunkeln an der Flexi geführt werden, und ein Fahrradfahrer fährt in die unsichtbare Leine, kann es sein, dass der Versicherer keine Deckung zusagt wegen Fahrlässigkeit / Eigenverschulden. Und der Hund wäre bei einem solchen Vorfall sicherlich auch verletzt.

8. 
sind unzuverlässig. Je nach Größe und Stärke des Hundes kann die Schnur reißen, und der Hund ist weg. Oder der Hund beißt die Schnur in Sekunden durch.

Die beste Alternative ist die, die Freiheit und Sicherheit verbindet.

Immer wieder wird behauptet, dass die Gefahren einer Flexi-Leine bei richtiger Handhabung ausgeschlossen werden könnten. Doch das stimmt leider nicht.


Viele kritische Situationen entstehen innerhalb von Sekunden – oft völlig ohne eigenes Verschulden. Ein plötzlich aufspringendes Wildtier, ein erschrockener Hund oder ein spielendes Kind reichen aus, damit eine Situation außer Kontrolle gerät. Dabei gefährdet man nicht nur den eigenen Hund und sich selbst, sondern unter Umständen auch andere Menschen und Tiere.


Die gute Nachricht: Wer seinem Hund mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen möchte, ohne ihn frei laufen zu lassen, hat sichere Alternativen.


Eine hervorragende Wahl sind Schleppleinen aus Biothane, die es in verschiedenen Längen und Breiten gibt. Biothane ist besonders robust, pflegeleicht und nimmt kein Wasser auf.

Dadurch bleibt die Leine auch bei Regen oder auf nassem Untergrund angenehm leicht – im Gegensatz zu vielen Nylonleinen, die sich mit Wasser vollsaugen und deutlich schwerer werden.


Ein weiterer Vorteil: Wählt man eine auffällige Farbe wie Neonorange oder Neongelb, ist die Leine auch im hohen Gras oder auf Waldwegen gut sichtbar.

Das reduziert die Stolpergefahr und erleichtert es anderen Spaziergängern, Radfahrern oder Reitern, die Leine rechtzeitig zu erkennen.


Mehr Bewegungsfreiheit für den Hund muss also nicht zulasten der Sicherheit gehen – mit der richtigen Ausrüstung lässt sich beides sinnvoll miteinander verbinden.

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