Der Tierschutz ist so vielfältig und emotional wie kein anderes Thema.


Tierschutz hat viele Facetten. Er kennt unterschiedliche Wege, Meinungen und Überzeugungen – doch am Ende verfolgen wir alle dasselbe Ziel: das Leben von Tieren zu verbessern.

Tiere bereichern unser Leben auf unzählige Arten. Deshalb liegt es an jedem Einzelnen von uns, Verantwortung zu übernehmen und den Beitrag zu leisten, den er leisten kann,

damit sich ihre Lebensbedingungen Schritt für Schritt zum Positiven verändern.



 Kastration - Ein kontroverses Thema

Kaum ein Thema im Tierschutz wird so kontrovers diskutiert wie die Kastration. Befürworter und Gegner vertreten ihre Standpunkte oft mit großer Überzeugung.


Begriffe wie Kastration, Prävention oder Geburtenkontrolle klingen für viele zunächst nüchtern und wenig spannend. Doch hinter diesen Worten verbirgt sich die wohl wichtigste präventive Maßnahme im Tierschutz.


Unser Ziel ist es, Leid zu verhindern, bevor es überhaupt entsteht. Durch Kastrationen helfen wir dabei, ungewollten Nachwuchs zu vermeiden und verhindern, dass Hunde ausgesetzt werden, sich unkontrolliert vermehren oder schließlich herrenlos ihrem Schicksal überlassen bleiben.


Denn jeder Wurf, der gar nicht erst entsteht, bedeutet weniger Leid, weniger Hunger, weniger Krankheiten und weniger Tiere, die auf der Straße um ihr Überleben kämpfen müssen.


Unser Wunsch ist es, dass nicht noch mehr Hunde in ein trostloses Leben ohne Fürsorge, Sicherheit und Hoffnung hineingeboren werden.



Solange niemand eine realistische und praktikable Lösung aufzeigt, wie das Problem der unkontrollierten Vermehrung nachhaltig gelöst werden kann, bleibt für uns die Durchführung von Kastrationskampagnen der wirksamste und verantwortungsvollste Weg.

Denn Prävention ist immer besser, als später das Leid unzähliger Hunde bekämpfen zu müssen.



  Warum und wo wir Unterstützung brauchen

  • Da die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von einem Großteil der Bevölkerung nicht bezahlt werden kann, sollten Sozialprogramme angeboten werden in Verbindung mit kostenlosen Kastrationen und Aufklärungsarbeiten.


  • Begleitende Schulprogramme sollten in der Kinder und jugendlichen Bevölkerung für die Bedürfnisse unserer Haustiere Verständnis wecken und die Kastrationen als Lösung propagieren. Nur so kann langfristig ein Umdenken in der Bevölkerung erreicht werden.


  • Die Zusammenarbeit mit den Städten und Kommunen sowie Kliniken ist unerlässlich. Kastrationsprojekte sind sinnig, wenn auch die Behörden sich kooperativ zeigen und die Hunde als Teil unserer Gesellschaft wahrnehmen.


  • Wir hoffen durch unsere Kastrationsaktionen, die lokalen Behörden davon zu überzeugen Kastrationen zu fördern und in Zukunft auch finanziell zu unterstützen.

Welche Vorteile bietet eine Kastration

Verringert die Überpopulation


Weniger Elend und Leid auf den Straßen.


Nachhaltiger Tierschutz verhindert Tierleid, bevor es entsteht.

Reduziert das Umherstreifen


Nach einer Kastration sinkt der Wunsch nach einem Partner.


Die Tiere brechen nicht mehr aus, sondern bleiben in der Nähe ihres menschlichen Freundes.

Erhöht die Lebenserwartung


Es sinkt die Gefahr, dass die Tiere an Krebs erkranken.


Zudem sind Rüden durch unkastrierte Hündinnen nicht mehr unnötigem Stress ausgesetzt.

Reduziert aggressives Verhalten


Hunde und Katzen reagieren nach einer Kastration häufig weniger aggressiv auf ihre Artgenossen.


Dennoch sollten Sie nicht denken, dass Sie mit einer Kastration einen aggressiven Hund zahm machen können.

    Bei Fragen und Anregungen könnt Ihr uns gerne auch eine Nachricht schicken.